Die „willige“ Maklerin

Im Jahr 2011 hatte ich eine Mitarbeiterin, welche sehr engagiert und wahnsinnig hübsch war.

Sie hatte auch wirklich viele Termine, doch bei der Abschluss Rate haperte es gewaltig.

Ich versuchte zu eruieren woran das liegen kann, fand den Fehler aber nicht. Doch sie war glücklich und zufrieden, weshalb ich die Angelegenheit mal eine Zeit lang laufen ließ.

Die Kundenzufriedenheit war auch gewaltig und wir erhielten unzählige positive Nachrichten nach den Besichtigungen wie nett, hübsch und vorallem bemüht die Kollegin war und wiesehr sie unseren guten Service schätzen.

Skeptisch wurde ich dann, als bei Anfragen einige Kunden explizit nach der Kollegin fragten.

Mit einem der Herren hatte ich ein nettes Telefonat, weshalb ich die Angelegenheit mal näher hinterfragte.

Dabei stellte sich heraus, dass diese nette, hübsche Single-Dame die Termine überwiegend für die Befriedigung von ganz persönlichen Bedürfnissen nützte.

Auch zu diesem Zeitpunkt hatte sie gerade eine „Besichtigung“ und wir waren danach im Büro zu einer Besprechung verabredet.

Als sie ins Büro kam, sprach ich sie direkt darauf an und sie bestätigte, dass sie die leeren Wohnungen und ihren mittlerweile herumgesprochenen Ruf bei den Kunden gerne ausnützt um hier viel Spaß zu haben.

Ich habe mich in der Sekunde von der Mitarbeiterin getrennt, weil dies natürlich absolut nicht professionell ist (eigentlich schon, aber – falsche Branche!) und auch keinerlei Einsicht zu erkennen war, dass sie Umsatz erzielen soll und ein solches Verhalten MASSIV rufschädigend für das Unternehmen ist.

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von Anders Noren.

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